Umzug / move

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20. Juli

Dienstag, Juli 21st, 2009

Beim Öffnen der Admin-Seite kam von meiner besseren Hälfte gleich folgender Satz: „Kannst gleich reinschreiben, dass Du mir die Hand gebrochen hast“. Ich finde das zu hart ausgedrückt. Fakt ist aber leider: die hübsche Hand hat das abendliche Ballspielen von vor 2 Tagen nicht wirklich gut überstanden. Eine Manschette soll helfen, wir hoffen das reicht – auf einen Arztbesuch haben wir keine Lust. Nach Danis heutigem ersten Arbeitstag hier in den Staaten haben wir uns übers China-Buffet hergemacht. Mehr als „ging so“ und „das nächste Mal gehen wir aber wirklich zu Applebees“ ist aber da nicht rausgekommen. Schade eigentlich, sah auf den ersten Blick wirklich lecker aus. Aber zumindest satt sind wir alle geworden.

Ab morgen werden wir Tornado-Übungen im Hause Harder abhalten. Warum? Die solls hier ab und zu geben und wir wollen nichts dem Zufall überlassen, zumal wir ja keinen Keller haben. Als Alternativplan könnten wir weiterhin zum China-Buffet essen gehen. Nach 2 Wochen würde es keine Windhose der Welt schaffen, unsere beleibten Wohlstandskörper vom Boden zu heben… aber ich denke wir werden es aber erst einmal auf die altmodische Art uns Weise versuchen: zusammenkauern im Gäste-WC.

Ansonsten ist nicht viel passiert. Da die Dame des Hauses für die tägliche Arbeit das Auto benötigt, bleiben den Daheimgebliebenen (also uns) nur unsere Füße. Bei den Entfernungen in den USA ist das leider so gut wie nichts, zu mehr als den Weg zur Schule (Ferien!), zur Bank und zum Supermarkt (wer will da schon andauernd hin) reicht das leider nicht. Nen Bus habe ich hier noch nie gesehen und fürs Taxi bekommen wir zu wenig Taschengeld. Statt Schwimmbad gibts also nur Gartenschlauch, statt McDonalds nur Reste vom Vortage. Hart ist das Leben hier drüben…

In diesem Sinne sagen wir gute Nacht.

Die 3 Amis.

18. Juli

Sonntag, Juli 19th, 2009

Gestern haben wir Euch ja berichtet, dass wir heute morgen noch mal zu einem uns gut bekannten schwedischen Möbelhaus wollten. Wir wollten pünktlich sein – waren wir auch – und das war auch gut so. Punkt 9.55 Uhr fuhren wir auf dem IKEA Parkplatz vor und sahen beim Aussteigen schon die Schlange. Punkt 10 gingen die Tore auf und jeder machte sich wie beim Sommerschlussverkauf auf, um die begehrten 50% Möbelstücke zu erhaschen.

Ich persönlich fühlte mich in die Zeit von Dunkeldeutschland zurückversetzt, die Jagd nach Pfirsichen oder später aufs Begrüßungsgeld hatten doch starke Ähnlichkeit. Es hiess in der Werbung auch: pro Haushalt nur 2 Möbelstücke. Geplant hatten wir vier, es wurden natürlich 5. Dabei sollte es aber natürlich nicht bleiben. Der kurze Abstecher in die andere %-Abteilung wurde uns wieder zum Verhängnis. 10 min später standen wir wieder am Ausgang, wieder Zerlegen, wieder alleine nach Hause um die erste Fuhre zu erledigen um danach festzustellen, dass unser Auto definit zu klein für die weiteren Stücke war (insges. waren wir bei 1 Schreibtisch, 1 keine Ahnung wie das heisst aber verdammt gross und schwer, 1 TV Teil, 1 kleiner Tisch im dining room, 1 kleiner Schrank für den dining room, 1 Couchtisch, 1 Kommode fürs Schlafzimmer + Kleinzeug). Ging aber dann doch irgendwie und ein paar Stunden später standen die hübschen Stücke dann auch… naja… das größte haben wir uns für morgen gelassen. Sind lieber noch nach Plainfield uns haben den Abend bei einem kleinen Strassenfest ausklingen lassen. Somit waren dann auch alle zufrieden, nun aber auch sehr müde und sagen somit: guten Morgen Deutschland, gute Nacht USA.

Die 3 Amis.

Tag 4.

Freitag, Juli 3rd, 2009

Tag Nr. 4 war realtiv unspannend, daher heute nur eine Kurzzusammenfassung:

1. Es gibt Gegenden in Chicago, die zu meiden sind!!!

2. Autoverkäufer sind ätzend.

3. Unsere Real Estate Agentin ist spitze, dazu in Kürze mehr.

4. JC Pennys & Ebay sind auf den ersten Blick unsere Freunde. Genaueres hierzu später.

Die 3 Amis.

Tag 2 & 3

Donnerstag, Juli 2nd, 2009

Man kann die letzten beiden Tage mit 4 einfachen Worten zusammenfassen: „Man sind wir geschafft“ 😉

Gestern haben wir uns zusammen mit unserer Real Estate Agentin ca. 20 Häuser angeschaut und es war wirklich alles dabei – von Gerüchen, die einen die Tränen in die Augen trieben, bis hin zu potentiellen (zum Glück gerade nicht anwesenden) Nachbarn, deren Sinn für Ordnung…sagen wir mal zu wünschen übrig ließ. Alles in allem jedoch waren wir sehr positiv überrascht, wir haben das eine oder andere wirklich schöne Objekt begutachtet und uns dann abends unsere Argumente um die Ohren geschlagen. Argumentativ habe ich sicher gewonnen (bestimmt, kann gar nicht anders sein 😛 ) – am Ende durchgesetzt hat sich natürlich der weibliche Part in dieser Familie. Am Ende hat sie vielleicht ja auch recht, zugeben werde ich das natürlich NIE!
Völlig geschafft vom anstrengenden Tag sind wir dann auch ziemlich schnell im Land der Träume gelandet.
Heute gings dann wieder weiter. Morgens früh raus und dann mit dem Auto nach Chicago zum Generalkonsulat. Dort haben wir uns dann beglaubigen lassen, dass unsere deutsche Fahrerlaubnis der von IL gleichgestellt ist. War aber wirklich unspannend. Von Chicago gabs dann auch nicht viel zu sehen, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Den einzigen Eindruck den ich gewinnen konnte war: ganz schön hohe Gebäude… ach und ja: das nächste Mal fahre(n) ich/wir mit der Bahn!!!
Danach hieß es dann wieder: wir kaufen uns ein Auto. Wir haben uns auf Grund der Gesamtsituation bzw. den finanzierungstechnsichen Regularien erst einmal darauf geeinigt, zu erst den Zweitwagen zu kaufen. Klingt komisch, macht aber Sinn. Dabei mussten wir leider feststellen, dass unsere Forderungen nach „nicht alt“, „wenig Meilen“, „guter Zustand“ und „darf nix kosten“ nur ungerne vom fast immer fachlich total unterbelichteten Gebrauchtwagenverkäufer aufgenommen wurde. Wir haben dann irgendwann aufgegeben und werden mit Hilfe der fachkundigen Familie morgen einen neuen Anlauf nehmen. Hartnäckigkeit wird sich auszahlen, da sind wir uns sicher.
Das erste Konto haben wir auch eröffnet, ich kann also bald den „donation-button“ auf dieser Seite einbauen 😉
Wie es der Zufall dann wollte war gleich neben der Bank so ein blödes China-Buffet. Kommen wir nie dran vorbei – auch dieses mal nicht. Pappensatt sind wir also jetzt zu Hause angekommen. Morgen wartet ein neuer, spannender Tag voller frustrierter Gebrauchtwagenverkäufer – wir freuen uns drauf 😀

In diesem Sinne:

Alles Liebe von hier nach da!

Die 3 Amis.

PS: Nach so einem Tag sieht man dann so aus 😉

[lang_de]Tag 1.[lang_de][lang_en]coming soon…[/lang_en]

Dienstag, Juni 30th, 2009

Hallo liebe Familie und Freunde,

den Flug und den ersten vollen Tag haben wir nun überstanden.  Doch der Reihe nach…

Nach einem tränenreichen Abschied waren wir dieses Mal von der Lufthansa wirklich begeistert. Klasse Service, super Flugzeug, kaum Turbulenzen und dann auch noch pünktlich – was will man mehr.

Wir haben uns gewünscht, von unserem Mietwagenanbieter (National) das gleiche sagen zu können – Pustekuchen. Nach ner Menge Frust und einer Stunde später (+20 min um das Gepäck zu verstauen) hatten wir es dann aber geschafft. Noch ein paar Sachen eingekauft und dann ab zur Suite. Wirklich schick, so lassen sich die ersten Wochen aushalten.

Heute nach pünktlichem Aufwachen (6.30 Uhr!) erst lecker gefrühstückt, dann ab zur Behörde und anschließend gefühlte 100000 Autos angeschaut. Das Richtige war aber noch nicht dabei. Da heute unser erster Hochzeitstag ist, haben wir den Tag mit einem leckeren Essen bei Red Lobster ausklingen lassen. Die große Überraschung gabs dann aber bei der Rückkehr. Irgendwer war in unserem Appartment!!! Aber anstatt was rauszunehmen, haben die was rein getan. Lustige Brause und ein bissl Obst mit Dickmacher… lecker… wir sagen den edlen Spendern TAUSEND DANK!!!!!

Morgen gehts dann Häusle gucken.

Wir trinken jetzt erst mal was 😉

Liebe Grüße

Die 3 Amis.