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Neue URL

Freitag, Januar 22nd, 2010

Vorrübergehend (oder auch für länger – mal sehen) haben wir die URL für diesen Blog geschwenkt. Die Seite ist ab sofort unter http://usa.daniela-harder.de zu erreichen.

Auf dem andre-harder.de Account hatte ich nach einigen Tests erhebliche Geschwindigkeitsdefizite, vom Laden der Bilder bis hin zu Downloads vom Server. Wir möchten Euch daher bitten, uns hier im Gästebuch mitzuteilen, ob sich subjektiv etwas an der Geschwindigkeit des Seitenaufbaus geändert hat. Werden Fotos oder Videos schneller oder langsamer geladen? Wie ist es im allgemeinen? Gibt es Unterschiede je nach Uhrzeit?

Diese Sachen von hier nachzuvollziehen ist fast unmöglich (Entfernung -> Flaschenhals Internet).

Danke für Eure Hilfe.

Die 3 Amis.

Frohes Neues!!!

Freitag, Januar 1st, 2010

Hallo aus den Staaten,

bei uns sind es noch 7 Stunden, die Partyvorbereitungen laufen…

Bei Euch ist es allerdings schon soweit und daher sagen wir:

FROHES NEUES JAHR !!!

Eure 3 Amis.


Frohe Weihnachten!

Montag, Dezember 21st, 2009

Hallo liebe Familie & Freunde,

nur noch 3 Tage – dann ist es mal wieder soweit – Weihnachten steht vor der Tür. Doch was unterscheidet Weihnachten bei den Amis vom Weihnachten in Deutschland? Da gibt es so einiges (passt irgendwie hervorragend in die Kategorie „Unterschiede DE/USA“)…

Zu aller erst (und das weiß ja fast jeder): hier werden die Geschenke nicht wie bei uns am 24. sondern erst am Morgen des 25. Dezember ausgepackt. Hat finde ich auch was schönes, haben doch die Kinder den ganzen Tag Zeit sich mit den Geschenken zu beschäftigen. Wie es bei uns wird? Hmm… die Antwort weiß wohl nur der Weihnachtsmann.

Was ist noch anders? Die Aussenbeleuchtung der Häuser. Wer jetzt denkt das in DE schon einige übertreiben dem sei gesagt: es geht noch schlimmer. Man findet hier alles – von stilvoll schick bis hin zu „Ich bin Platinkunde bei den hisigen Stromerzeugern“. Irre. Wenn ich es schaffe schiesse ich noch ein paar Fotos und stelle sie online.

Anders wie in DE stellt der Amerikaner sein Bäumchen auch nicht erst am 24. Dezember auf sondern schon kurz (oft einen Tag) nach Thanksgiving. Spät. Mitte Dez. jedoch läuchtet in so ziemlich jedem Haus der Baum – so auch bei uns seit einigen Tagen. Das schöne an so einem Haus ist: der Baum kann endlich auch mal 2m groß sein ohne überdimensioniert zu wirken. Im Gegenteil: schick schaut’s aus!

Auch verirrt sich hierher nur selten der Nikolaus – Gott sei dank scheint er Imigranten hier bevorzugt zu behandeln und schaut auch bei ihnen vorbei. Wirklich nett von ihm – danke lieber Nikolaus!

Was macht der Ami noch so? Er geht in Chicago auf den Weihnachtsmarkt. Und nicht auf irgendeinen – nein – auf den Deutschen Weihnachtsmarkt 😉
So auch wir gestern. Sicher nicht zu vergleichen mit dem Hamburger oder dem durchaus wunderschönen Rostocker Weihnachtsmarkt gab uns der gestrige doch ein klein weinig Heimatsgefühl und auf eine echte deutsche Bratwurst konnten wir hierbei natürlich nicht verzichten. Hmmm lecker!!! Es gab natürlich auch den einen oder anderen (aber wirklich nur vereinzelnden) Stand, bei dem der Hamburger auch schnell mal zum Germanburger wurde – verkauft sich halt besser 😉 Auch gebrannte Mandeln wurden verzehrt – auf andere typisch deutsche Gerichte etc. verzichteten wir aber – den Importaufschlag sei dank 😀

Eine Sache gibts ja noch, von der noch nichts berichtet wurde: Destiny hatte ein Weihnachtskonzert in der Schule. Dani war leider zum Arbeiten in DE und so konnte nur ich mir das Spektakel anschauen. Und ehrlich: wow! Kein Vergleich zu deutschen Schulaufführungen. Livemusik, Showeinlage etc – einfach grandios. Sogar ein Video wurde gedreht und einen kleinen Einblick erhaltet Ihr ein paar Zeilen weiter unten. Einzig blöd hierbei: nur bei diesem Lied ist Destiny zu sehen – bei allen weiteren Liedern (und die waren meiner Meinung nach noch besser 🙁 ) hat sich die Musiklehreren davor gestellt und der Videoproduzent war nicht wirklich flexibel in der Wahl seines Standortes…

So – das wars wieder einmal von uns. Wir wünschen Euch allen auf diesem Wege

FROHE WEIHNACHTEN !!!

Eure 3 Weihnachtsamis.

Der Winter ist da!

Dienstag, Dezember 8th, 2009

Eigentlich gibt’s wieder ne Menge zu berichten, werde ich in den Nächsten Tagen nachholen. Heute nur eine kurze Info von der Wetterfront: der Winter ist da!!!


Liebe Grüße senden die
2 ( 🙁 )Amis

Thanksgiving & Black Friday

Samstag, November 28th, 2009

Tach auch vom anderen Ende der Welt.

Die letzten 2 Tage gabs wieder was Neues. Thanksgiving kennt man ja zumindest vom Namen und dem was man so macht auch in Deutschland. Richtig ist: es wird Truthahn gegessen. Richtig auch: man lädt ein oder wird eingeladen. Bei uns war letzteres der Fall – Marian (mein Ex Kollege) und seine Family waren der Gastgeber und so gab es neben dem geflügelten Tier noch Kartoffelmus, Gemüse, Reis, Sauerkraut, Kuchen etc. – also genug um satt zu werden. Auf diesem Wege noch einmal danke für die Einladung!

Heute hieß es dann: „Black Friday“ oder auch „Der reine Wahnsinn“ oder auch „Man bin ich geschafft und müde“ – sucht es Euch aus. Was Black Friday nun ist werdet Ihr Euch fragen? Klingt ja so negativ behaftet. Isses aber gar nicht. Kurz und knapp kann man sagen, es ist der Sommer/Winterschlussverkauf komprimiert auf einen Tag (bis zu 3 Tage) und fast alle Geschäfte werben mit mitunter guten bis wahnsinnig hervorragenden Rabatten. Noch nicht aufregend genug um es zu erzählen? Wird es das vielleicht wenn wir sagen, dass die Geschäfte ab 4 Uhr morgens aufmachen? Ja – Ihr habt richtig gelesen! Einige Geschäfte machen wirklich um 4 auf und schmeißen mit Rabatten nur so um sich. Einige machen das erst ab 5 Uhr (haha) und ob Ihr’s glaubt oder nicht: wir waren dabei 😀

Pünktlich 5 Uhr fuhr ich auf dem Walmart Parkplatz vor. Auf dem Zettel standen ein Akkuschrauber und nen Set Glasschüsseln. Warum? 25 Dollar (17 Euro) für nen Black und Decker 18V Akkuschrauber – hat sich schon gelohnt (ne Bohrmaschine braucht man hier ja nicht bei den Wänden, daher ist nen Akkuschrauber aber umso wichtiger). Um es vorweg zu nehmen: das Set mit den Glasschüsseln war bei meiner Ankunft schon weg. Ich fuhr also Punkt 5 Uhr auf dem Parkplatz vor und dachte „ich spinne“. Alles voll (und die Parkplätze hier sind riesig!) und die Leute rannten an mir vorbei in den Laden (der hat 24/7 auf, aber ab 5 galten erst die Preise). Nun ja, ging zwar gesittet ab aber trotzdem kam schnell das Gefühl „Bloß raus hier“ auf. 6.10 Uhr hatte ich dann den Schrauber bezahlt. Jippiiiieee 🙁

Danach die Frauen abgeholt und ab in die Shopping Mal hier in Naperville. Auch total voll und soweit ich mich erinnere haben wir nichts gekauft. Gut so. Haben wir dann in den Outlets abends nachgeholt, nachdem Dani gearbeitet hat – muss ja auch sein. Auch gut: viele Deals kann man auch online abwickeln. Haben wir auch getan 😀 und uns quasi schon selbst zu Weihnachten beschenkt. Nebensächlich zu erwähnen, dass wir auch hier nen tolles Schnäppchen gemacht haben und besonders meiner einer freut sich schon auf den Tag der Lieferung!!!

Ach ja: das Fahrrad fährt übrigens ganz prima – Destiny ist begeistert und radelt jetzt durch die Gegend.

Jetzt wird gegessen, danach geht’s auf Die Couch für ein paar Folgen der Lieblingsserie 😉

Es grüßen aus der Ferne
Die 3 Amis.

And the winner of the coloring contest is…

Dienstag, November 24th, 2009


🙂 D E S T I N Y    H A R D E R !!! 🙂

Vor einigen Wochen hat das Baby an einem Malwettbewerb teilgenommen. Und wie unschwer zu erkennen, gab es eine stolze Gewinnerin. Hach was war Papa stolz als er den Anruf von der Lehrerin bekam, dass er heute nicht nur das Kind abholen sollte…


Hier noch schnell das Gewinnerbild:

Was leider nicht so schön ist: es regnet und so müssen wir mit der Probefahrt bis morgen warten.

Eure 3 Amis.

Überraschung geglückt!

Samstag, November 21st, 2009

Jaja – Ihr wußtet es alle sicher schon, aber ich will nicht vorgreifen und fange mal ganz von vorne an.

Wie Ihr in der Bildergalerie sehen könnt, haben wir wieder ein paar Fotos aus dem letzten Monat online gestellt – viel Spaß beim gucken.

Am 31. Oktober war nicht nur Daggys Geburtstag sondern auch Halloween und wir ja alle zumindest aus dem TV wissen: die Amis lieben Halloween und denken sich oft die skurilsten Sachen aus. Wir waren also gespannt.
Die große Halloween Party bei Danis Kollegen wurde spontan seitens des Gastgebers abgesagt – aber so ganz böse waren wir darüber nicht, gibt uns somit ein weiteres Jahr, an unserer Kostümauswahl zu feilen.

Destiny jedoch war gut vorbereitet – musste auch sein, schließlich stand schon in der Schule die Kostümparade an. Alle Kinder waren verkleidet und zeigten den Eltern in der Turnhalle ihr Kostüm. Leider passierte dieses im Stechschritt, mehr als ein paar Sekunden blieben nicht. Gepaart mit einer mittelprächtigen Beleuchtung gabs somit nicht die Möglichkeit für schicke Bilder. Schade!

Nachmittags am 31. hiess es dann traditionell: trick or tread. So zogen wir für eine Weile gemeinsam mit Franz, Ulla und Kindern bei Franz in der Nachbarschaft um die Häuser. Die Tüte wurde zusehends voller und einige Nachbarn waren wirklich schräg. Mein Favourit hatte mitten im Wohnzimmer ein Klavier stehen, überall Spinnenweben, am Klavier saß ein Skelett und spielte, im Hintergrund Blitz und Donner. Wow!

Danach gings dann auf ne Halloweenparty von Franz seinem Sportkameraden. War nett aber wir habens nicht übertrieben.

Dann war es auch schon soweit, Dani sollte ihre Mom Am Freitag vom Flughafen abholen – sie wollte eine Woche bleiben. Ich hab ganz schön blöd geschaut als auf einmal eine Person (Monika) mehr mit Koffern vor der Tür stand und kann gut erahnen, wie Danis Reaktion auf dem Flughafen ausfiel 😀 Überraschung gelungen kann man da nur sagen.

Die nächsten Tage hatten die Damen noch kräftig mit der Zeitumstellung zu kämpfen, trotzdem hielten sie tapfer durch auf unserer ersten Tour nach Chicago. „Bringt warme Klamotten mit“ hatten wir noch gesagt. Pustkuchen. Zwischen 15 & 22 Grad, strahlender Sonnenschein und gute Laune waren angesagt. So ganings quer durch Chicago zum Lake Michigan, Navi Peer, mit dem Wassertaxi in die Stadtmitte und die Einkaufsstrasse (natürlich mit Zwischenstops im Disneystore etc) zurück zum Parkplatz. Schon war der Tag rum und alle ziemlich fertig – waren doch etliche Meilen an Laufstrecke…

Die nächsten Tage verbrachten dann alle entweder im Shoppingcenter, Naperville Downtown oder der näheren Umgebung. Auch leckere Restaurantbesuche standen auf dem Programm – Red Lobster war klasse, der Sushi Laden fast noch besser. Live Cooking für Daggy, Destiny und mich (wow!!!), ne riesen Sushi Platte für Monika. Jammmmm…

Dani entfürte die Damen dann noch ins Nachtleben von Chicago – war wohl ganz nett aber darüber muss jemand anderes berichten.

Viel zu schnell ging die Woche dann auch um und schon den Freitag darauf saßen die Beiden dann wieder im Flieger Richtung Deutschland. Schön wars – kommt gerne wieder!!!

Nächste Woche dann mehr von uns – dann ist Thanksgiving, dass Kind hat 3 Tage schulfrei und sobald wir den Truthahn verdaut haben gibts nen Bericht 😉

Eure 3 Amis.

Wieder alleine…

Sonntag, Oktober 25th, 2009

Wir sind mal wieder – dieses mal aber nur zu dritt. Nonnina ist wieder zurück in Deutschland und hat den Trip gut überstanden. Die Flüge waren pünktlich und auch das Gepäck hat den nur sehr kurzen Umstiegsaufenthalt in London überstanden und ist mit ihr gleichzeitig in Hamburg gelandet.

Zurvor haben wir dann aber doch noch einiges erlebt, erkundet, gesehen – wie man es auch imer nennen möchte. Hier mal ein kurzer Abriss:

Chicago von der Wasserseite haben wir ja bei wunderschönem Wetter schon gesehen, ein Tag Chicago ist natürlich zu wenig und so beschlossen wir bei blauem Himmel der Metropole noch einen Besuch abzustatten. Wobei erwähnt werden muss: blauer himmel heisst nicht gleichzeitig warm! Um genau zu sein war es hundekalt und schon 10 min nach unserer Ankunft beschlossen wir für den Weg noch schnell Kaffee und heisse Schokolade zu kaufen. Wärmt nicht nur den Magen sondern auch noch die Hände. Prima! Die nächsten 2h sind wir dann durch Chicagos Millennium Park gewandert, der an diesem Tag stattfindende Marathon war zum Glück schon vorbei. Hat Spass gemacht aber die Temperaturen zwangen uns dann doch nach gut 2h wieder die Heimreise anzutreten – den Spaziergang am Wasser haben wir also bis zum Frühjahr / Sommer 2010 verschoben.

Kurz vor der Abreise waren wir dann noch ein wenig shoppen und haben am Abreisetag das Morton Arboretum besucht. Danis Kollegen hatten uns den Tip gegeben, dass bei ihrer Arbeit um die Ecke ein schöner großer Park zum spazieren gehen ist. Wie groß wurde schnell klar 😀 Genau genommen ist der PArk genau 6,9 qkm groß. Die Farbenvielfalt war überwältigend, grün-gelb-orange-rot – das volle Spektrum. Wer sich ein wenig informieren möchte kann das hier tun: http://www.mortonarb.org. Nach gefühlten 5km Wandern hatten wir dann auch genug, sind noch schnell was essen und dann alle zusammen zum Flughafen.

Wir sagen auf diesem Weg noch einmal ganz lieb DANKE für die schöne Zeit und freuen uns schon auf’s nächste Mal.

Dieses WE stand nichts spezielles auf dem Zettel. Gestern noch ein paar Sachen besorgt, heute dafür den ganzen Tag zu Hause. Fenster wurden geputzt, Laub gesammelt und das Haus ein wenig aufpoliert.

Das wars dann auch wieder. Vergesst nicht in die Fotogalerie zu schauen, Fotos vom Millennium Park und vom Arboretum sind online. Demnächste folgen noch mehr – Halloween steht vor der Tür! *Bhhuuuuuu*

Ach ja – fast vergessen. Bisher gabs ja immer Berichte von dem was wir so tun. Interessant könnten aber noch andere Dinge sein die man so in Deutschland ja gar nicht so mitbekommt. Daher werden wir von hier demnächst noch von den Unterschieden oder auch Gemeinsamkeiten von DE/USA berichten. Von Preisunterschieden über Behördengänge bis zu Versicherungen. Könnte interessant werden.

Heute daher das erste Kapitel: Maßeinheiten in den USA – vom Tanken bis zum Rindersteak.

Die erste Umstellung ergibt sich schon an der Zapfsäule. Denn hier rechnet man nicht in Litern sondern in Gallonen. Der Durchschnittspreis für eine Gallone Benzin/Super beträgt zur Zeit ca. 2,55 Dollar. Eine Gallone sind umgerechnet so ziemlich genau 3,7854 Liter. Macht 0,67 Euro pro Liter. Wenn wir jetzt noch umrechnen wirds noch günstiger. 0,67 Dollar sind bei einem Umrechnungskurs von 1Euro:1,5Dollar (Stand heute) genau 0,45 Euro pro Liter. Einen Standardtank von 50L machen wir also nicht mal mit 23 Euro voll. Ääääätsch! (Wir verschweigen hierbei aber das man hier kein Auto unter 2,3L Hubraum kaufen kann – wir haben 2.4L).

Das mit dem Umrechnen ist also wie man oben sieht gar nicht so schwer. Das bekommt man mit ein wenig Übung ganz schnell hin. Das Blöde ist nur das die Amis wenn es um Verbrauch geht nicht in Liter pro 100 km (oder meinetwegen auch Gal pro Meilen) rechnen sondenr genau andersrum sprich: MPG – Miles per Galon. Also je mehr desto besser. Confusing beim ersten Autokauf 😀 Hier muss man nun also die Zahl 235 als Grundlage nehmen. 8L/100km sind also (235:8) ca. 29 MPG. Andersrum gehts dann natürlich auch – sagt der Verkäufer das Auto schafft 25MPG heisst das (235:25) umgerechnet 9,4L/100km). Also eigentlich auch nicht so schwer. Geht aber noch weiter wenn man mit dem vollgetankten Auto Lebensmittel einkaufen geht. In unserem einkaufskorb befinden sich nun also eine Milch und ein Stück Fleisch. Wieder nicht so einfach. Bei der Milch gehts ja noch – wir kaufen einfach die große Milch und da sind immer eine GAL drin (also die 3,78L – ja ich weiss, ist ganz schön viel). Kauft man nun aber nur Kaffeesahne wirds schon schwerer. Da kauft man dann ja leider (oder zum Glück – bin mir noch nicht sicher) nicht 0,01 GAL. Neiiiiin. Man kauft meinetwegen 6FL OZ (wobei das FL bei Flüssigkeiten verwendet wird). Kurzer Schwenk zum Rindersteak: da kann man Glück oder Pech haben. KG/Gramm gibts ja hier auch nicht. Das Stück Rind wiegt nun also 1 pound. Die Umrechnun: 1 pound = 0,45359 kg. Ist bei kleineren Packungen also nciht so übel. Einfach durch 2 und am Ende noch ein paar Gramm abziehen schon hat man die kg-Einheit. Im Restaurant jedoch bekomme ich manchmal kein 1/2-punder Steak sondern ich bekomme 8 OZ. Waaaaaaaas? Jap! Genau. So gings uns am Anfang auch. Da schließt sich ausserdem wieder der Kreis zur Kaffeesahne – wir ja auch in OZ (FL) angegeben. OZ steht für ounce (Unze). Eine ounce sind 28,413 ml. Unsere Kaffeesahne hat also 211 ml und unser Steak wiegt ca 227g. Den maginalen Unterschied zwischen FL OZ und OZ (28,413 zu 28,349) vernachlässigen wir jetzt einfach mal – führt eindeutig zu weit.

Tja – damit schlagen wir uns nun also täglich rum und das war ja nur die erste Hälfte. Beim nächsten Mal gehts weiter – da kaufen wir ein Brett im Baumarkt 😀

Liebe Grüße senden die
(wieder nur noch) 3 Amis.

Tach auch…

Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Wir sinds mal wieder, die 4 Amis. Heute will ich mal versuchen die letzten gut 2 WOchen Revue passieren zu lassen. Was ist also so passiert? Fangen wir dem der Kleinsten von uns an (nein, nicht Nonnina).

Die Maus lernt und lernt und lernt – man kommt kaum noch nach.Die Schule macht ihr noch immer viel Spaß, jeden Tag (ausser Fri) gibt’s Hausaufgaben und wir Eltern werden von der Klassenlehrerin immer auf dem Laufenden gehalten, was so gerade im Unterrichtsraum geschieht. Klasse und ein riesen Unterschied zu Deutschland. Jedenfalls fängt die Maus schon langsam an, ihre deutschen Sätze absichtlich mit englischen Wörtern zu verzieren. Da passiert es also schon mal, dass sie in der Schule ein interessantes book gelesen haben. Niedlich. Auch ist es fanzinierend wie schnell sie doch gedanklich umschwenken kann, sobald jemand mit ihr englisch spricht. So macht das Spaß.

Mit Nonnina war die Maus vorletztes WE in Philadelphia bei Rene & Tiziana. Der Flug verlief ohne Komplikationen und auch sonst hatten die Beiden (bzw. die 6) ne Menge Spaß und die Maus war ganz traurig, ihren Cousin/ ihre Cousine wieder verlassen zu müssen. Aber ist ja nicht das letzte Mail…

Wir beiden haben das WE dann zum Feiern genutzt. Am Freitag gings mit Danis Freundin aus Hamburg und noch einer Freundin der Freundin nach Chicago, Ziel war der CLub „Excalibur“. Wirklich nette location und wir hatten ne Menge Spaß, nachdem wir es nach ca. 30 min endlich geschafft hatten einen (kostenfreien) Parkplatz zu finden. 2 Dinge sollte man sich in Chicago aber für die Zeit nach dem Clubbesuch dringend merken.

1. Wo hat man das Auto geparkt! Nunja, nach eine kleinen Suchaktion wurde dieses Problemchen schnell gelöst.
2. Immer vorher auf ner zusätzlichen Karte schauen wo man ist und wo man danach wieder hin will. Warum? Weil Wolkenkratzer und Navigationsgeräte in den nächsten Jahren wohl nicht mehr die besten Freunde werden. Aber auch das passte irgendwann und nach einem kleinen Umweg von 40 Meilen um die beiden Mädels abzusetzen waren wir dann auch gegen halb 6 (???) leicht k.o. im eigenen Bett.

Impressionen gefällig? There u go.

Am nächsten Tag hiess es dann: Pubcrawling in Naperville. Gäste: Danis Kollegen und wir. Vorher gabs aber lecker Essen in einem Restaurant in Downtown Naperville. Tolle Location und super leckeres Essen! Danach zogen wir dann durch die Pubs und ich hatte mal die Möglichkeit zu sehen mit wem Dani so die Tage auf Arbeit verbringt. Hat Spaß gemacht – gerne wieder (also heute Abend – dann aber nur mit einem Kollegen).

Dann war das WE auch schon wieder vorbei, wir holten die Beiden am Flughafen ab und Dani kämpfte am Steuer (vom Auto, nicht von der Boing) gegen peitschende Winde & Platzregen. War mal ein kleiner Vorgeschmack was hier wettertechnisch so möglich ist…

Die Tage zwischen den WE verlaufen zur Zeit eher unspektakulär, daher ist davon nicht viel zu berichten. Letztes WE gabs dann wieder Besuch aus Deutschland. Franz seine Cousinen (3 an der Zahl) waren zu Besuch und was macht Franz: RICHTIG! Fliegt nach Deutschland zum Oktoberfest. Timing ist alles 😀
Uns egal, am Sa haben wir uns die Mädels geschnappt und sind nach Chicago zum shoppen gefahren. Hatte ich erwähnt das es in letzter Zeit oft regnet? Nunja, am Sa wars mal wieder so was die Mädels aber nicht davon abhielt die Geschäfte leer zu kaufen. Nur eine Frau blieb standhaft und das war meine. Ich bin stolz auf sie 😉

Vorgestern war dann mal wieder so ein Tag… nunja… man kann eigentlich nur darüber lachen. Erinnert Ihr Euch das wir vor ca. 6 Wochen einen Esstisch bestellt hatten? Er sollte am 29. Oktober ankommen, hatte es aber zu unserer Vorfreude ein wenig eiliger. JUBEL! Endlich ein Esstisch! Oder auch nicht… Hugo (Danis Kollege) war so lieb und hat den Tisch mit Dani nach der Arbeit mit seinem Pickup abgeholt. Ich war noch Essen einkaufen und als ich zurück kam sah ich’s schon. Dani schaute beleidigt auf die Online Bestellung am Rechner, Der Tisch lag nur zu 1% ausgepackt auf dem Boden. Was war also passiert? Wir wollten einen High Dining Table. Bestellt haben wir einen Hight Dining Table (wo auch immer der Unterschid ist), angekommen ist zumindest ein normal hoher Tisch und die Farbe… nunja… irgendwie auch nicht das Wahre. Natürliche Reaktion: lachen und sauer sein zu gleich. Toll. Wieder kein Esstisch und das riesen Paket musste nun auch wieder zurück gegeben werden 🙁

Mit ne gehörigen Portion Ohnmacht im Bauch (kann man das so schreiben?) machten wir uns am selben Abend noch auf den Weg in 2-3 Möbelmärkte um uns die gleichen Tische anzuschauen, die uns schon vor 6 Wochen nicht gefallen hatten. Und siehe da: in einer Ecke stand er dann… das perfekte fehlende Teil passend zu unserem Bild, richtige Größe, richtige Farbe, einfach perfekt. Noch eine Nacht drüber geschlafen, am nächsten Tag bestellt und noch am gleichen Tag aus Chicago abgeholt (nochmal DANKE an Hugo!!!). Seit gestern Nacht haben wir also nen Esstisch und es dauerte genau 2 Tage. Hmpf. Aber schööööön! Heute Abend wird der dann endlich eingeweiht, Chefkoch Dani bittet zum Festschmaus, Marian kommt auch vorbei und danach gehts mit Franz, den 3 Cousinen & Marian auf die Piste nach Naperville.

Ich glaube damit haben wir’s. Ich glaube meine Wörter für heute sind nun auch alle.

Wir sagen „bis bald“.
Eure 4 Amis.

Hallo aus Naperville

Mittwoch, September 23rd, 2009

Wir sind’s mal wieder, die drei vier Amis melden sich bei sonnigen 25 Grad aus Naperville mit einer Zusammenfassung der letzten Tage/Woche(n).

Wir hangeln uns hier von Wochenende zu Wochenende. Es hat sich also im Vergleich zu Deutschland nichts geändert 😀

Was sich natürlich geändert hat sind die Ausflugsziele am Wochende und um diese gehts heute. Wie in der Bildergalerie zu sehen haben wir Chicago einen erneuten Besuch abgestattet – diesmal wollten wir Stadt von der Wasserseite aus bewundern. Doch der Reihe nach…

Pünktlich und dieses mal vollständig „beschuht“ stellten wir am späten Morgen unser Auto an der Route 59 ab und machten uns mit der Metra auf den Weg Richtung Chicago. Dieses mal gabs leider nur die „Bummelbahn“ und so kamen wir erst nach 1.5h an der Union Station an. Unser Ziel: Eine Bootsrundfahrt auf dem Lake Michigan und dem Chicago River, Fussmarsch: 2.5km pro Weg mitten durch die Innenstadt. Wir machten uns also auf den Weg, vorbei am Searse Tower (bzw. Willis Tower, wie er jetzt heisst), über den Chicago River hindurch die endlos hohen Wolkenkratzer der Windy City.

Am Anlegesteg angekommen schnell die Treppen runter gerannt um noch die letzten Sitzplätze zu ergattern… Fehlanzeige… seit über ner Stunde ausgebucht. Hmpf. Egal – Karten für die nächste Tour gekauft und dann erst mal nen Kaffee im Starbucks. Lecker. Dann gings aufs Boot, über den Chicago River hin zum Lake Michigan. Wow. Der Anblick wahr schon überwältigend und mal völlig anders als von der Landseite. Nach einem kurzen Snack machten wir uns dann auf den Rückweg, ab zur Union Station und dieses mal im Schnellzug zurück nach Naperville – wir hatten schliesslich Hunger! Die Entscheidung fiel auf ein Fischrestaurant auf der Route 59 und was soll ich sagen: jamjam… das war wirklich lecker. Für Nonnina gabs die ersten Austern seit vielen vielen Jahren für uns gabs Krabben. Ich bin mir auch sicher, dass das Kind einen Rekord im „Wie schnell schaffe ich die Kinderportion Krabben“ aufgestellt hat…

So neigte sich ein wenirklich schöner Tag dem Ende und alle waren ob des Fussmarsches und der wirklich nicht zu kalten Sonne geschafft und verkrochen sich ins Bett…

Wirklich schön war auch der zweite Besuch im Zoo. Destiny hatte auf Grund einer Lehrerkonferenz Schulfrei und somit klauten wir einfach Dani das Auto und machten uns auf Richtung Zoo. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns (mind. strahlende 25 Grad), der Tiger war in Spiellaune, der Burger zum Mittag nicht wirklich gut und der Fahrer der „Zoobahn“ unfähig. Zumindest mussten wir nach der Hälfte aussteigen und den Rest laufen, da ihm die Kurve ein wenig zu eng war. Zaun und Bahn vertragen sich nicht so… egal. Wir hatten trotzdem Spaß und nach 4h gings dann auch wieder nach Hause. Das war jetzt zu kurz beschrieben? Hallo! Wir waren im Zoo! 😉

Auf bald mal wieder.

Eure 4 Amis.